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Die charakteristische Streifenlandschaft des Lavanttals wird zum Entwurfsprinzip des Technologieparks. Aus den linearen Strukturen der Kulturlandschaft entsteht ein robuster, flexibel erweiterbarer Masterplan, dessen Baufelder als Entwicklungsstreifen organisiert sind. So bleibt die Landschaft bis in die städtebauliche Struktur hinein ablesbar und verleiht dem Quartier eine unverwechselbare Identität.
Eine zentrale Nord-Süd-Achse verbindet Bahnhof und Technologiepark und bildet das kommunikative Rückgrat des Quartiers. Besucherzentrum, Gastronomie und öffentliche Plätze schaffen ein lebendiges Zentrum, während grüne Klimafugen zwischen den Baufeldern Begegnung, Erholung und Biodiversität fördern. Entlang der Gasleitungszone ergänzt ein Aktivitätsband das Freiraumangebot und öffnet den Technologiepark für die Gemeinde.
Wenige Mobilitätsbänder bündeln den Verkehr und ermöglichen ein weitgehend autofreies Quartier. Den landschaftlichen Rahmen bildet eine „Wilde Flur“ mit Retentionsflächen, Gehölzen und artenreichen Freiräumen.
So entsteht ein Technologiepark, der Landschaft nicht verdrängt, sondern weiterdenkt: Vom Feld zum Code zum Quartier – die Landschaft wird Struktur.
Wettbewerb 2026: 3.Preis
Auftraggeber: TPL Technologiepark Lavanttal GmbH
Freiraumplanung: D\D landschaftsplanung