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Zechner / Zechner

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Life Science Center Vienna

Wien

Die Aufgabenstellung forderte ein Gebäude für KI- und robotikunterstützte medizinische Forschung.

Durch seine Lage an der Südosttangente übernimmt der Entwurf eine räumliche „Katalysatorfunktion“ für die Entwicklung der postindustriellen Stadt. Das selbstbewusst positionierte Volumen legt sich an das Brückentragwerk der Autobahn und schirmt die Umgebung vom Lärm ab. Gleichzeitig öffnet sich die Kammstruktur zur Stadt, schafft geschützte Freiräume und gut belichtete Fassadenflächen. Die einzelnen Gebäudetrakte gliedern die Baumasse und unterstützen in Massstäblichkeit und Programmatik den fortlaufenden Strukturwandel des Gebiets.

Die äußere Gestaltung greift in Schichtung und Maßstab die städtebauliche Struktur auf und bildet im Inneren einen zentralen Freiraum. Die horizontale Gliederung macht die funktionalen Einheiten und die Staffelung der Nutzergruppen nach außen ablesbar.

Der Sockel öffnet sich zum öffentlichen Raum und bildet mit Arkaden sowie gemeinschaftlichen Nutzungen wie Gastronomie, Konferenz und Foyer ein lebendiges Stadtfragment mit klarer Adresse.
Die Flächen für externe Mieter gruppieren sich um einen begrünten Innenhof, der in der Gebäudemitte gut belichtete Bereiche schafft.
Die Flächen des Kernmieters orientieren sich zur geschützten Dachterrasse. Das vierte Obergeschoss bildet mit einem Robotiklabor eine transparente Zäsur. Die Terrasse wirkt als Balkon zur Stadt, bietet hohen Aufenthaltswert und erweitert das Gebäude um einen zentralen Kommunikations- und Freiraum.

Das flexible Laborkonzept ermöglicht Anpassungen an die sich schnell entwickelnden Technologien der medizinischen Forschung.

Details

Wettbewerb: 2025, 2.Platz

Auftraggeber: Wirtschaftsagentur Wien

Totalunternehmer: Swietelsky AG

renderings: Flenreisz